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Sonntag, 23. Juli 2017

Burschenschaft Silberg

Am 31.03.1984 trafen sich 16 Silberger Burschen im Gasthaus "Schwarzer Stein" und gründeten die Burschenschaft Silberg. Man setzte sich zum Ziel, alte Traditionen innerhalb des Dorfes aufrecht zu erhalten oder wieder neu ins Leben zu rufen.

So entzünden die Burschen z.B. jedes Jahr in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag ihr großes Osterfeuer, welches immer von einer stimmungsvollen Feier begleitet wird. Das Osterfeuer ist meist die erste Veranstaltung im Jahr, zu der die Burschenschaft Silberg einlädt. Am Osterdienstag trifft man sich dann zum Eiersammeln. Nachmittags gehen die Burschen von Haus zu Haus und bitten um Eier, Wurst oder Speck, um am Abend im Sportheim herzhafte Rühreier daraus zu machen. Doch bevor der große Schmaus beginnt, müssen zuerst die Jungburschen, die neu in die Burschenschaft eintreten wollen, ihre "Trinkfestigkeit" im Rahmen einer kleinen "Aufnahmeprüfung" unter Beweis stellen, was bis heute jedem mit mehr oder weniger großen Schwierigkeiten gelungen ist. Der Ablauf dieser Prüfung ist in der Satzung vom 07.04.1984 genau festgelegt. Besonders lustig war die Aufnahmeprüdung der 16 Gründungsmitglieder, die sich dabei gegenseitig überwachten.

In den Sommermonaten müssen die Burschen den zahlreichen Einladungen der befreundeten Burschenschaften nachkommen und an Kirmesfestzügen, Bratpartien, Fussballturnieren usw. teilnehmen. In 1986 luden die Silberger zur ersten Kirmes ein, wobei auch ein Festzug auf dem Programm stand. Der Festzug und die Kirmes selbst wurden zu einem großem Erfolg. Am letzten Wochenende im Juli läd die Burschenschaft Silberg zum Dorffest vor dem Dorfgemeinschaftshaus ein.

Im Dezember, am dritten Weihnachtsfeiertag machen die Burschen eine Winterwanderung, die inzwischen schon fest im jährlichen Veranstaltungskalender der Burschenschaft auftaucht. Diese Wanderungen endeten bisher immer mit einem gemütlichen, feucht fröhlichen Beisammensein in einer Kneipe, wobei schon verschiedene Ziele in Biedenkopf, Holzhausen, Buchenau, Lixfeld usw. angesteuert wurden.

Zu zahlreichen Burschenschaften aus der Nachbarschaft pflegt man freundschaftliche Beziehungen, die immer wieder gegenseitige Einladungen zu öffentlichen Veranstaltungen mit sich bringen.